Ein Blick hinter die Kulissen von "Masters of the Universe"
Der neue He-Man-Film "Masters of the Universe" begeistert nicht nur durch Action, sondern auch durch zahlreiche Cameos und Anspielungen. Fans dürfen sich auf viele Überraschungen freuen.
Der Kinostart von "Masters of the Universe" hat die Fangemeinde über die Maßen begeistert.
Der Film, der auf einer ikonischen Reihe basiert, bietet nicht nur die gewohnte Portion Action, sondern auch eine Vielzahl an Cameos und subtilen Anspielungen, die vor allem langjährigen Fans ein Schmunzeln entlocken dürften.
Bereits zu Beginn wird klar, dass der Film mehr ist als nur eine Neuauflage. Die Inszenierung spielt auf die über 30-jährige Geschichte an und integriert geschickt Referenzen, die die Nostalgie der Zuschauer wecken. Man könnte fast meinen, das gesamte Produktionsdesign sei ein riesiger Liebesbrief an die 80er Jahre.
Die Cameos sind das Salz in der Suppe. Wie oft hat man in Hollywood erlebt, dass ein ehemaliger Moderator des "Mighty Morphin Power Rangers" unverhofft als geheimnisvoller Mentor auftaucht? In "Masters of the Universe" wird der Zuschauer mit ähnlichen Überraschungen belohnt. Da sind etwa die Auftritte bekannter Stimmen aus dem Original-Fernsehformat, die momentan ein wenig im Schatten der neuen Stars stehen. Die Art und Weise, wie diese Cameos eingebaut werden, ist jedoch so geschickt, dass sie sich nahtlos in die Handlung einfügen und nicht wie ein krasser Bruch wirken.
Ein weiteres Highlight sind die zahlreichen Easter Eggs. Hier setzt die Produktion auf Detailverliebtheit und Insiderwissen. Fans des Originals werden sicherlich die Anspielungen auf die verschiedenen Charaktere aus der ursprünglichen Reihe entdecken. Die Kreativität der Filmemacher scheint keine Grenzen zu kennen, wenn es darum geht, kleine Anzeichen und Symbole aus der He-Man-Welt zu platzieren. Man fragt sich, ob sich die Macher nicht vielleicht selbst einen Wettbewerb ausgerufen haben: Wer findet die meisten Referenzen?
Natürlich wäre es vermessen, nur die nostalgischen Elemente zu loben und die eigentliche Handlung aus dem Blick zu verlieren. Die Geschichte rund um He-Man und seine Freunde hat sich modernisiert und bietet gleichermaßen neue und alte Elemente. Doch bei den Dialogen und der Charakterentwicklung scheint der Geist der Originalserie durch. Das ist besonders angenehm für die Generation, die mit He-Man aufgewachsen ist und nun möglicherweise ihre eigenen Kinder mit der Geschichte vertraut machen möchte.
Weit interessanter ist jedoch die Metapher, die "Masters of the Universe" durch die anspielenden Elemente transportiert. Es geht nicht nur um das Gute gegen das Böse, sondern auch um Themen wie Verantwortung und die Macht, die man innehat. Dabei wird der Zuschauer nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken angeregt. Schade nur, dass das bei dem hektischen Tempo des Films manchmal ein wenig untergeht. Man könnte fast sagen, die Action überlagert die Message, aber das ist nun mal das Schicksal vieler Blockbuster.
Von den Kunstwerken, die während des Abspanns eingeblendet werden, ist es durchaus erfrischend, dass sie nicht nur die bisherigen Figuren illustrieren, sondern auch einen kleinen Ausblick auf zukünftige Projekte geben. Es könnte durchaus sein, dass wir in naher Zukunft mehr von diesem Franchise hören werden, was Fans in helle Freude versetzen sollte.
Letztlich bleibt bei "Masters of the Universe" der Eindruck, dass die Macher mit großer Sorgfalt an die Sache herangegangen sind. Es wird nicht nur die Vergangenheit gewürdigt, sondern auch auf die Zukunft geblickt. Obwohl der Film einige Schwächen aufweist, insbesondere beim Pacing, hebt sich die Liebe zum Detail hervor. Das ist schließlich das, was die Fans am meisten schätzen: die Hingabe zur Materie, die einen Film von einem einfachen Blockbuster zu einem kulturellen Erlebnis erhebt.